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Praxisbeispiel aus einer früheren beruflichen Tätigkeit – anonymisiert.

Lager: Leistung mit strukturierten Workshops verbessern

Industrieller Anlagenbau. Übergeordneter Fall für den gesamten Lagerbereich.

Ausgangslage

Die Anforderungen an das Lager stiegen. Arbeitsvorräte, Abstimmungen und Zusatzarbeiten verzögerten den Materialfluss. Es sollte geklärt werden, wo Aufwand entstand und welche Veränderungen die Leistung des gesamten Bereichs verbessern konnten.

Mein Beitrag

Im Rahmen einer Verbesserungsinitiative, die ich gemeinsam mit einem Kollegen getragen habe, war ich bei diesem Thema federführend. Ich habe eine Reihe strukturierter Workshops aufgesetzt und mitmoderiert, die Massnahmen zwischen den beteiligten Bereichen koordiniert und bis zur Umsetzung nachverfolgt.

Die wesentliche Veränderung

Statt einer einzelnen grossen Massnahme veränderten mehrere Workshops schrittweise Abläufe, Arbeitsmittel und Schnittstellen im Lager. Beispiele dafür waren angepasste Prüfanforderungen, eine digitale Materialanforderung, ein direkter Weg für eingehende Teile in die Kommissionierung sowie tägliche kurze Besprechungen am Arbeitsplatz.

Dokumentiertes Ergebnis

Eine interne Präsentation vom Juni 2022 weist für den gesamten Lagerbereich eine gemessene Leistungssteigerung aus:

9 → 10 Positionen

pro Person und Tag, entsprechend rund 11 %

Die Zahl ist das Ergebnis des Zusammenwirkens mehrerer Workshops und Veränderungen im gesamten Lager, nicht einzelner Teilbereiche wie der Qualitätskontrolle oder des Warenausgangs.

Einzelne Workshops im Detail

Verbindung zu COHERENCE

Verbesserungen entstehen selten durch eine einzelne Massnahme. Das Beispiel zeigt, wie mehrere gezielte Veränderungen, gemeinsam mit den Beteiligten erarbeitet und nachverfolgt, zu einer messbaren Wirkung im ganzen Bereich führen können.