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Praxisbeispiel aus einer früheren beruflichen Tätigkeit – anonymisiert.

Von gemeinsamer Orientierung zur täglichen Steuerung

Wie wird aus einer gemeinsamen Ausrichtung eine Orientierung für den Arbeitsalltag? Fabian Kämpf begleitete ein operatives Team in einem industriellen Unternehmen dabei, Vision und Mission zu erarbeiten und mit ersten Ansätzen für die tägliche Steuerung zu verbinden.

  1. 01Auftrag klären
  2. 02Ausrichtung erarbeiten
  3. 03Steuerungsansätze entwickeln
  4. 04Umsetzung begleiten
Schematische Darstellung des Vorgehens

Ausgangslage

Das Team sollte seine gemeinsame Ausrichtung klären: Welchen Beitrag wollen wir leisten, was soll sich verbessern und woran erkennen wir Fortschritt? Der Auftrag bestand darin, diese Fragen gemeinsam zu bearbeiten und die Ergebnisse in konkrete nächste Schritte zu übersetzen.

Mein Beitrag

Als interner Verantwortlicher für Organisationsentwicklung klärte ich den Auftrag, bereitete die Workshops vor und moderierte die gemeinsame Arbeit. Anschliessend begleitete ich die Übersetzung der erarbeiteten Ausrichtung in erste Messgrössen und Besprechungsroutinen.

Vorgehen

  1. 01

    Auftrag und Erwartungen klären

    Anliegen, gewünschte Ergebnisse und Rahmenbedingungen mit der verantwortlichen Führungskraft abstimmen.

  2. 02

    Gemeinsame Ausrichtung erarbeiten

    Den Beitrag des Teams und die angestrebte Entwicklung gemeinsam beschreiben und zu Vision und Mission verdichten.

  3. 03

    Steuerungsansätze entwickeln

    Mögliche Einflussfaktoren untersuchen und diskutieren, welche Messgrössen die gewünschte Entwicklung sinnvoll sichtbar machen.

  4. 04

    Umsetzung begleiten

    Nächste Schritte vereinbaren und die erarbeiteten Ansätze in erste regelmässige Besprechungen aufnehmen.

Flipchart mit Post-its aus einem Workshop zur gemeinsamen Ausrichtung
Gemeinsame Erarbeitung und Priorisierung im Workshop.
Whiteboard mit einem Diagramm zu möglichen Einflussfaktoren
Untersuchung möglicher Einflussfaktoren als Grundlage für die weitere Klärung.

Arbeitsergebnisse

Erarbeitet wurden eine gemeinsame Vision und Mission, erste Ansätze für Kennzahlen und konkrete nächste Schritte. In den ersten Besprechungen wurden daraus Massnahmen abgeleitet. Die dauerhafte Verankerung im Alltag blieb eine weiterführende Aufgabe.

Was diese Erfahrung für COHERENCE bedeutet

Eine formulierte Vision allein verändert den Arbeitsalltag noch nicht. Entscheidend ist, ob sie Prioritäten, Entscheidungen und Routinen tatsächlich beeinflusst. Diese Erfahrung prägt den heutigen Ansatz von COHERENCE: Orientierung mit den Bedingungen verbinden, unter denen sie wirksam werden soll – und die tatsächliche Wirkung überprüfen.

Sie möchten gemeinsame Orientierung in wirksame Zusammenarbeit übersetzen?