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Praxisbeispiel aus einer früheren beruflichen Tätigkeit – anonymisiert.

Change Agents: Verbesserung im Alltag verankern

Ausgangslage

Verbesserungsarbeit sollte breiter in der Organisation verankert werden. Dafür brauchte es Mitarbeitende, die Probleme strukturiert bearbeiten konnten, sowie ein gemeinsames Verständnis ihrer Aufgaben und der Unterstützung durch Führungskräfte.

Mein Beitrag

Gemeinsam mit einem Kollegen arbeitete ich am Aufbau und an der Begleitung eines internen Verbesserungsnetzwerks. Dazu gehörten Lean-Schulungen, regelmässiger Austausch und die Abstimmung der Rollen zwischen Verbesserungskoordinatoren, Führungskräften und interner Prozessunterstützung.

LeitgedankeDie Organisation sollte Verbesserungen zunehmend aus eigener Kraft vorantreiben können.

Vorgehen

  1. 01

    Mitarbeitende in Prozessverständnis und strukturierter Problembearbeitung schulen.

  2. 02

    Aufgaben und Zusammenarbeit mit den Führungskräften klären.

  3. 03

    Geeignete Prozesskennzahlen und Verbesserungsfelder gemeinsam bestimmen.

  4. 04

    Austausch und methodische Unterstützung für die Arbeit im Alltag organisieren.

Erarbeitete Grundlage

Das Rollenmodell verband die Koordination von Verbesserungen mit der Verantwortung der Führungskräfte: Verbesserungsfelder gemeinsam festlegen, Freiraum schaffen und die Bearbeitung unterstützen. Die interne Prozessfunktion übernahm Schulung, Beratung und übergreifende Koordination.

Verbindung zu COHERENCE

Befähigung wirkt im Zusammenspiel mit den organisatorischen Bedingungen. Wer Verbesserungen erwartet, muss auch Zeit, Handlungsspielraum, Unterstützung und eine klare Verbindung zu den relevanten Prozessen ermöglichen.